Werkzeuge
Rechnen statt schätzen – zwölf Rechner und Nachschlagewerke, frei zugänglich, ohne Anmeldung. Die Annahmen liegen offen und lassen sich überschreiben.
Keg bestimmen · Zapfkopf-Finder · Steigrohrlänge und Gewicht · Kauf, Miete oder Aufarbeitung · Keg Explorer · alle zwölf Werkzeuge
Woher unsere Zahlen stammen
Jede technische Angabe ist belegt oder als eigene Betriebsangabe gekennzeichnet. Die vollständige Quellenübersicht.
Welches Fitting hat welche Brauerei?
Die Frage, die in dieser Branche täglich gestellt und nirgends ordentlich beantwortet wird – jetzt mit 1.024 Marken aus dreizehn Ländern. Und, anders als in den kursierenden Listen, mit der Angabe an jeder Zeile, wie gut sie belegt ist.
Werkzeug öffnenWo die Fässer bleiben: Diebstahl, Schrott und der ehrliche Finder
400.000 Fässer in Irland, 33 Millionen Dollar in den USA – und für Deutschland keine einzige belastbare Zahl. Warum ein Barzahlungsverbot im Schrotthandel den Metalldiebstahl um drei Viertel gesenkt hat, und warum die ehrliche Rückgabe teurer ist als das Wegsehen.
Ist ein Keg ein Druckbehälter? Was das Recht wirklich verlangt
Drei bar im Fass, und trotzdem kein Druckgerät im Rechtssinne: Die EU-Druckgeräterichtlinie nimmt Getränkebehälter ausdrücklich heraus. Was daraus für Prüfpflichten folgt – und warum die CO₂-Flasche daneben das größere Problem ist.
Was in der Kegwaschanlage passiert – und woran Fässer scheitern
Ein Fass hat genau eine Öffnung. Daraus folgt alles: warum zwei Druckstufen nötig sind, warum Bierstein am Steigrohr sitzt und nicht an der Wand, und welche Restwassermenge verrät, dass die Anlage nicht sauber arbeitet.
Was Kegschwund wirklich kostet
Für Deutschland gibt es keine einzige belastbare Verlustquote. Was es gibt, sind vier Zahlen aus vier Ländern – und eine Rechnung, die zeigt, warum acht Prozentpunkte Rücklaufquote über den Faktor fünf in der Nutzungsdauer entscheiden.
Umstieg aufs Keg: was sich ändert, was es kostet, was schiefgeht
Vierzig Flaschen oder ein Fass. Warum der stärkste Grund für das Keg nicht die Zeit ist, sondern der Sauerstoff – was die Umstellung wirklich kostet, welcher Fehler Anfängern das Bier verschäumt und warum ein Pfandfass der Brauerei tabu bleibt.
Fitting mit oder ohne Sicherung – und was ohne sie passieren kann
Ein Sicherheitshaken hält das Fitting im Hals, wenn im Fass noch Druck steht. Fittinge ohne ihn sind ein Relikt und laufen trotzdem weiter. Warum die Kennzeichnung am Gehäuse nichts beweist – und welche Regel vor jedem Ausbau gilt.
Alkoholfrei im Fass
Ohne Alkohol fällt genau die Hürde weg, die Pectinatus und Megasphaera aufhält. 54,7 % der gezapften Proben waren mangelhaft – dieselben Marken in der Dose durchweg einwandfrei. Für das Keg gibt es dazu keine einzige Vorgabe.
Wie viele Fässer brauche ich?
Nicht der Jahresabsatz bestimmt die Flottengröße, sondern die Umlaufzeit. Mit Saisonspitze, Reserve und dem jährlichen Nachkauf durch Schwund.
Schaum-Fehlersuche
Das häufigste Problem am Zapfhahn – und fast immer wird an der falschen Stelle gesucht. Sechs Krankheitsbilder, jeweils mit dem Prüfschritt, der die Ursache in Minuten bestätigt oder ausschließt.
Das Einwegkeg, so ehrlich wie möglich
Genau eine unabhängige Ökobilanz – und die wurde mit Daten des Einwegherstellers gerechnet. Dazu keine veröffentlichte Recyclingquote, nirgends. Mit sieben Punkten, die gegen unsere eigene Position sprechen.
Was am Ende vom Fass übrig bleibt
„Edelstahl ist zu 95 Prozent recycelbar“ stimmt – bedeutet aber etwas anderes, als fast alle glauben. Nur rund ein Viertel kehrt als Edelstahl zurück. Der Rest wird Baustahl.
Anstelldruck und Karbonisierung
Sättigungsdruck aus Biertemperatur und CO₂-Gehalt, dazu Leitungswiderstand, Förderhöhe und Zuschlag. Mit der Grenze, ab der nicht das Bier falsch ist, sondern die Anlage.
Wie viel ist noch im Fass?
Angebrochenes Keg wiegen, Bauform wählen, Restmenge ablesen. Mit den Leergewichten aller Bauformen – und der ehrlichen Angabe, wo der Fehler herkommt.
Die Quote, in der das Fass nicht vorkommt
78,1 Prozent Mehrweganteil beim Bier – die Zahl stimmt. Auf Seite 14 des Berichts steht, dass Füllgrößen über zehn Liter darin ausdrücklich nicht enthalten sind. Auch der Brauer-Bund schreibt es, nur leiser.
Was die PPWR vom Keg verlangt
„Fässer jeglicher Größe und jeglichen Materials“ stehen im Verordnungstext. Anhang VI Teil B beschreibt die Aufarbeitung in sechs Schritten, Artikel 12 verlangt einen offenen Datenträger, der Umläufe zählt. Nur eben nicht ab 2026.
Rechnet sich Ihr Fass?
Vier Schieberegler: Füllungen im Jahr, geplante Jahre, Rücklaufquote, Transportentfernung. Heraus kommt die Zahl der Umläufe, die tatsächlich zu erwarten ist – und ob sie über den beiden veröffentlichten Break-even-Marken liegt.
Steigrohrlänge bestimmen
Aus Fasshöhe und Fittingtyp die Gesamtlänge des Steigrohrs, das H3-Maß und das ungefähre Rohrgewicht. Mit den systemabhängigen Bodenabständen, die sonst nirgends stehen.
Wie viele Fässer gehen auf die Palette?
Durchmesser eingeben, Palettenmaß wählen, beide Ausrichtungen werden gerechnet. Dazu die Grenze, die in der Praxis zuerst greift: 33 Europaletten je Auflieger und 24 Tonnen Nutzlast.
Die fünf Fittingtypen, endlich erklärt
A, S, D, G und M nebeneinander – Maße aus den Fertigungszeichnungen, vollständige Stücklisten, Explosionsdarstellungen. Und zwei Werte, die gängigen Handelsangaben widersprechen.
Was bei einer Generalüberholung wirklich passiert
Zwölf Schritte am Fass, sechs am Fitting. Die Listen stehen überall, erklärt wird keiner der Punkte – und die drei, an denen sich die Qualität entscheidet, stehen auf keiner davon.
Kegvokabular in sechs Sprachen
Deutsch, Englisch, Polnisch, Französisch – durchsuchbar. Kein Wort davon ist übersetzt, jedes ist belegt. Und wo eine Sprache fehlt, steht das da.
DIN, EURO oder SLIM
Drei Bauformen, gleiches Volumen, nicht austauschbar. Mit maßstäblicher Zeichnung, der vollständigen Maßtabelle und der einen Einschränkung, die beim Sommerexport zählt.
Welcher Zapfkopf passt auf welches Bier?
Warum jede pauschale Liste scheitert – an vier Abhängigkeiten, an Textkopien, die Mehrheiten vortäuschen, und daran, dass der Fitting am Fass hängt und nicht an der Marke.
Sieben Begriffe, die niemand erklärt
Bierstein, Sicherheitsberststelle, Beizen, Restdruck, Umlaufzahl, die Muffe, Waschschatten. Sieben Begriffe, die in den Glossaren der Hersteller fehlen – mit Angabe, woher jede Zahl stammt.
Ab wann rechnet sich ein Fass für die Umwelt?
Zwei Ökobilanzen, zwei Ausgleichspunkte – 15 bis 20 Umläufe die eine, 38 die andere. Warum beide stimmen, ab welcher Entfernung das Vorzeichen kippt, und ein Rechner für die eigene Flotte.
Steigrohrlänge
Sechs Fälle im bewegten Halbschnitt: Reinigen und Zapfen, jeweils mit zu langem, richtigem und zu kurzem Steigrohr. Inklusive der Fontäne, die entsteht, wenn der Weg zu weit ist.
Keg-Reinigung im Schnitt
Fünfzehn Schritte durch die Reinigungsanlage, im Schnittbild verfolgt – mit den Temperatur- und Konzentrationsgrenzen, die das Fitting gerade noch verträgt.
Keg Explorer
Ein DIN-Keg zum Drehen, Zerlegen und Aufschneiden. Alle acht Bauteile einzeln erklärt, vom Stapelrand bis zum Steigrohr.
Bei 35 Grad fliegt die Dichtung
Warum schlanke Fässer im Sommerexport undicht werden – und warum es nicht an der Überfüllung liegt. Ein Gutachten des Forschungszentrums Weihenstephan, nachgerechnet.
Wie viele Umläufe hat mein Fass noch?
Die Uhr tickt nicht am Fass, sondern am Fitting. Sechs Fehlerbilder, fünf Prüfpunkte zum Selbermachen und die vollständigen Ausmusterungskriterien.
Lohnt Aufarbeitung oder Neukauf?
Vier Wege statt zwei, im Vergleich je Fass und Jahr – einschließlich des stärksten Einwands gegen Aufarbeitung und wie man ihn selbst prüft.
Was ist mein gebrauchtes Keg noch wert?
Sieben Faktoren, der vollständige Schadenskatalog, die Eigentumsfrage bei fremden Brauereifässern und eine Prüfliste für die zehn Minuten vor dem Anruf.
Ein fremdes Brauerei-Keg – was jetzt?
Pfand überträgt kein Eigentum, und § 935 BGB schließt den gutgläubigen Erwerb aus. Identifikationsleitfaden und der Ablauf, der ohne Ärger endet.
Keg-Zustand und Restwert
Bauform, Baujahr und sichtbare Mängel eingeben – Befund, Fälligkeit der Fitting-Überholung und die Spanne zwischen Schrott- und Marktwert.
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Wie wir arbeiten
Nichts hinter einem Formular
Kein Whitepaper-Gate, keine Anmeldung, keine E-Mail-Abfrage. Wer etwas wissen will, soll es lesen können.
Jede Zahl mit Herkunft
Quelle und Datum stehen dabei – und die Einordnung, ob es eine Norm, eine Verbandsangabe, eine begutachtete Studie oder eine eigene Betriebsangabe ist.
Die Einschränkung wird genannt
Wo die Datenlage dünn ist oder Quellen sich widersprechen, steht das im Text – nicht im Kleingedruckten.
Wir arbeiten die Beiträge nach
Wenn eine Angabe nicht mehr stimmt oder eine bessere Quelle auftaucht, wird der Beitrag aktualisiert.
Wenn Sie eine Angabe anzweifeln oder eine Lücke schließen können: info@keg-exchange.com
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