Eingaben
Die Innenhöhe bestimmt die Lagen. Jumbo heißt Motorwagen mit Anhänger – daher die 38 Stellplätze statt 33.
Nicht stapelbare Fässer trennt eine Pappzwischenlage – drei Millimeter je Lage. Eine Zwischenpalette kostet 150 mm und 35 kg und damit spürbar Laderaum.
Voreingestellt ist, was in die Innenhöhe passt.
Beim Vollgut wird das Nennvolumen als Kilogramm gerechnet – Bier hat rund die Dichte von Wasser. Die Pappzwischenlage entfällt dann: Sie ist eine Sache des Leerguts – fabrikneue oder überholte Fässer, die möglichst dicht gestapelt zur Brauerei gehen.
Aufsicht auf die Palette
Maßstäblich. Grau ist die Palette, gelb ist ein Fass.
DIN oder EURO – sechs Fässer sind es so oder so
Auf eine Europalette mit 1200 × 800 Millimetern passen bei 363 Millimetern Durchmesser – das sind die DIN-Fässer, der Standard im deutschen Ausschank – drei Fässer in die lange Richtung und zwei in die kurze. Macht sechs. Bei den EURO-Fässern mit 395 Millimetern ist es genau dasselbe Bild: drei in die Länge, zwei in die Breite, sechs Fässer.
Der Unterschied liegt nicht in der Zahl, sondern im Rest. Beim DIN-Fass bleiben 111 Millimeter in der Länge und 74 in der Breite frei, ein sichtbarer Rand rundum. Beim EURO-Fass sind es 15 und 10 Millimeter – die Palette ist praktisch ausgefüllt. Mehr ist der Unterschied nicht. Wer aus den drei Zentimetern Durchmesser eine andere Palettenbelegung erwartet, wird enttäuscht; der Gewinn liegt woanders, nämlich in der Höhe.
Wirklich deutlich wird es bei den schlanken Formen: Ein Fass mit 237 Millimetern lässt in die Länge fünf und in die Breite drei zu – also fünfzehn statt sechs. Dafür ist es höher, und das frisst den Vorteil beim Stapeln teilweise wieder auf.
Was wir tatsächlich verladen
Der Rechner oben gibt das geometrische Maximum aus – was in die Innenhöhe passt. Verladen wird oft weniger, weil eine Ladeeinheit auch stehen bleiben muss. Das sind unsere üblichen Werte aus dem laufenden Betrieb – Stapelhöhe in Lagen und die Stückzahl, die dabei auf einer Palette steht:
| Bauform | Fässer je Lage | Sattelauflieger 2,70 m | Jumbo-Zug 3,00 m |
|---|---|---|---|
| DIN 30 l | 6 | 6 Lagen · 36 je Palette | 7 Lagen · 42 je Palette |
| EURO 30 l | 6 | 6 Lagen · 36 je Palette | 7 Lagen · 42 je Palette |
| DIN 50 l | 6 | 3 Lagen · 18 je Palette | 4 Lagen · 24 je Palette |
| EURO 50 l | 6 | 3 Lagen · 18 je Palette | 4 Lagen · 24 je Palette |
| SLIM Ø 237 mm | 15 | 3 Lagen · 45 je Palette | 4 Lagen · 60 je Palette |
Beim 50-Liter-Fass ist drei hoch die übliche Palettierung. Damit kommt man an die 2,70 Meter nicht einmal heran – rechnerisch ginge eine vierte Lage. Wir stapeln sie trotzdem erst auf dem Jumbo, weil eine 2,55 Meter hohe Einheit im Standardauflieger keinen Spielraum mehr für aufgequollene Paletten und schiefes Stehen lässt.
Auf einem Jumbo mit 38 Stellplätzen sind das 1.596 Dreißiger oder 912 Fünfziger. Wer stattdessen mit Zwischenpaletten fährt, verliert je zusätzlicher Lage 150 Millimeter Höhe – bei den Dreißigern kostet das eine ganze Lage, also sechs Fässer je Stellplatz und 228 auf dem Zug.
Warum wir mit 150 mm und 35 kg für die Palette rechnen
Eine trockene Europalette misst 144 Millimeter und wiegt rund 25 Kilogramm. Beides stimmt nur im Trockenen. Aufgequollen wird sie höher, und nass, vereist oder verschneit wiegt sie erheblich mehr. Wir rechnen deshalb durchgehend mit 150 Millimetern und 35 Kilogramm. Das ist keine Norm, sondern Vorsorge: Bei dieser Reserve gibt es an der Waage der Spedition keine Nachzahlung.
Was diese Rechnung nicht berücksichtigt
- Verpackungsmaterial und Zwischenlagen. Wer mit Kartonzwischenlagen oder Haubenfolie arbeitet, verliert je Lage einige Millimeter Höhe.
- Überstand. Die Rechnung erlaubt keinen Überstand über die Palettenkante. Manche Betriebe fahren mit ein paar Zentimetern Überstand und bekommen dadurch eine Reihe mehr auf die Palette – das ist eine betriebliche Entscheidung, keine Maßfrage.
- Der Zustand der Stapelränder. Verbogene Ränder heißt nicht stapeln, egal was hier steht.
Was in einen Sattelzug geht
Ein Standard-Sattelauflieger fasst 33 Europaletten in einer Lage bei einer Ladefläche von 13,6 Metern Länge und 2,45 Metern Breite. Die zulässige Nutzlast liegt üblicherweise bei rund 24 Tonnen.
Was auf einen Stellplatz darf. Zwei Grenzen wirken gleichzeitig. Die Palette selbst ist als EPAL-Europalette für eine Tragfähigkeit von bis zu 1.500 kg ausgelegt – gleichmäßig verteilt und bei intakter Palette. Die zweite Grenze setzt das Fahrzeug: Bei rund 24 Tonnen Nutzlast und 33 Stellplätzen bleiben im Mittel rund 730 kg je Stellplatz, wenn alle Plätze belegt werden. Der Engpass ist damit fast nie die Palette, sondern die Nutzlast – 33 Paletten zu je 800 kg wären bereits über 27 Tonnen und damit über dem, was ein Standardzug mitnimmt.
| Größe | Wert |
|---|---|
| Paletten je Sattelzug, eine Lage | 33 |
| Fässer je Sattelzug bei dieser Belegung | 660 |
| Ladungsgewicht | 8,6 t |
| Auslastung der Nutzlast | 36 % |
| Lademeter je Palette | 0,41 lm |
Der praktische Punkt
Leergut ist fast immer ein Volumenproblem, nicht ein Gewichtsproblem: Ein Sattelzug voller leerer Fässer ist voll, lange bevor die Nutzlast erreicht ist. Vollgut ist umgekehrt fast immer ein Gewichtsproblem – da ist die Nutzlast erschöpft, bevor der Laderaum es ist.
Das ist der Grund, warum sich Rückführung logistisch anders rechnet als Auslieferung: Auf dem Rückweg fährt man Luft. Wer Leergut sammelt und in vollen Zügen zurückführt, statt es einzeln mitzunehmen, macht aus mehreren halbleeren Fahrten eine volle.

