Zwei Bauprinzipien
Die deutschen Zapfkopfnormen lassen sich in zwei Gruppen einteilen: Schiebesysteme, bei denen der Kopf aufgeschoben und verriegelt wird – dazu gehören Flach und Kombi –, und Schraubsysteme, bei denen er aufgeschraubt wird – Korb und Korbdraft. International kommen Draft und Dreikant hinzu.
Warum das in der Praxis Ärger macht
Ein Betrieb, der Fässer aus mehreren Märkten bezieht, hat schnell drei Systeme im Keller. Das ist beherrschbar, solange es dokumentiert ist. Kritisch wird es, wenn improvisiert wird: Ein Zapfkopf mit Grat oder scharfer Kante schneidet die Ventildichtungen an – und der Schaden zeigt sich später am Fass, nicht am Werkzeug.
Deshalb der einfachste Wartungstipp überhaupt: Zapfkopfsonden zu Schichtbeginn ansehen. Eine Minute, die Ihnen Leaker erspart.
Die Alternative zum dritten System
Wenn eine Flotte im Zielmarkt nicht angezapft werden kann, ist der Umbau der Muffe oft günstiger als eine zweite Fassflotte. Das macht das Schwesterunternehmen: Muffenkonversion bei Keg Exchange.
