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Flachfitting, Typ A

Der im deutschsprachigen Raum am weitesten verbreitete Typ. Erkennbar am Gehäusedurchmesser von 74,5 Millimetern und am aufschiebbaren Zapfkopf.

Kennzeichen Ø 74,5 mm GehäuseZapfkopf Flach-Zapfkopf, aufschiebbarTechnik Vierkantdichtung · Arbeitsdruck bis 3 barHauptmarkt Deutschland, Österreich, weite Teile Europas

Woran Sie ein Flachfitting erkennen

Am Gehäuse, das auf der Muffe aufsitzt, und an dessen Durchmesser von 74,5 mm. Das Korbfitting hat über der Muffe gar kein Gehäuse, das Dreikantfitting misst 70 mm über den dreilappigen Flansch.

Der zugehörige Zapfkopf wird aufgeschoben und verriegelt, nicht aufgeschraubt. Das unterscheidet ihn im Handling deutlich vom Korbsystem.

Vier Ausführungen, die alle „Flachfitting" heißen

Das ist der Punkt, an dem die einfache Merkregel nicht mehr trägt. Innerhalb der A-Familie gibt es Ausführungen, die sich in Gewinde, Durchmesser und Befestigung unterscheiden:

AusführungGewindeGehäuse ØErkennungsmerkmal
ohne Sicherungrechts74,5 mmkein Sicherheitshaken am Gehäuse. Wird nicht mehr gefertigt, läuft aber im Gebrauchtmarkt weiter
mit Sicherung
der Regelfall heute
rechts74,5 mmSicherheitshaken am Steigrohr, am eingebauten Fitting nicht sichtbar; dazu eine stern- oder dreieckförmige Laserung am Gehäuse als Hinweis
gewindelos–74,5 mmeingesetzt statt eingeschraubt, gehalten von O-Ring und C-Clip. Am Flansch fehlt das Loch
Linksgewindelinks68 mmspürbar kleiner als die übrigen. Sternmarkierung, die auf den Strich am Gehäuse zeigen muss

68 Millimeter heißt immer Linksgewinde

Und Linksgewinde heißt immer 68 mm. Die beiden Merkmale treten ausschließlich gemeinsam auf – es gibt keine 68-mm-Ausführung mit Rechtsgewinde und keine Linksgewinde-Ausführung mit 74,5 mm. Das macht die Zuordnung eindeutig: Ein gemessener Wert genügt, das andere Merkmal ergibt sich daraus.

Warum das wichtig ist: Die 68er fällt beim groben Messen leicht durch das Raster, weil sie spürbar unter dem Familienstandard von 74,5 mm liegt. Wer sie übersieht, bestellt ein Fitting mit Rechtsgewinde, das sich nicht einschrauben lässt.

Typ G ist innen dasselbe Fitting

Das Dreikantfitting Typ G ist technisch baugleich mit Typ A – gleiches Gehäusemaß, gleicher Ventilaufbau, gleicher Öffnungsweg. Es trägt nur ein dreikantiges statt rundes Gehäuse, das einen anderen Zapfkopf verlangt. Ersatzteile sind zwischen beiden austauschbar, Zapfköpfe nicht. Und weil beide dieselbe Muffe nutzen, ist der Wechsel ein Teiletausch, kein Umbau am Fass.

Verwechslungsgefahr

Das Kombifitting Typ M hat dasselbe Gehäusemaß. Hier hilft das Maß nicht weiter, der Blick von oben schon: Beim Kombifitting sitzt unter dem CO₂-Ventil der Dichtung ein vertieftes, kugelförmiges Gegenstück aus Edelstahl. Beim Flachfitting liegt die Stirnfläche des Steigrohrs nahezu bündig in der Dichtung, auf Höhe des Fittingkopfs. Der Kombi-Zapfkopf passt auf nichts anderes, und auf ein Kombifitting passt kein anderer. Wer unsicher ist, schickt uns ein Foto von oben.

Ersatzteile für Typ A

Dichtungen, Federn, Sicherungsringe und Ventile führen wir ab EU-Lager. Sicherungsringe der gewindelosen Systeme kommen grundsätzlich neu – sie sind Einwegteile, nicht Verschleißteile. Zur Ersatzteilübersicht

Länge nicht passend?

Wir kürzen Steigrohre auf Maß. Nennen Sie uns das Höhenmaß H3 des Fasses oder ersatzweise Bauform, Volumen und Hersteller. Versandausgang dann in zwei bis drei Werktagen statt am Folgetag.

Öffnungswege – unsere Werkstattangabe

Wie weit ein Kopf das Ventil öffnet, ist für das Flachfitting öffentlich nirgends dokumentiert. Aus unserer Werkstatt: der Zapfkopf öffnet 14 mm ± 1, der Füll- und Reinigungskopf 13,5 mm. Der Unterschied ist gewollt – die Waschsonde koppelt bei jedem Umlauf an, der Zapfkopf nur selten. Warum dieser halbe Millimeter über die Lebensdauer entscheidet.

Betriebsangabe der Keg Exchange, keine Norm. Wenn Sie abweichende Werte messen, schreiben Sie uns – wir korrigieren.

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