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Geprüft, bevor es das Werk verlässt

Ein Fitting ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil an einem Druckbehälter. Was wir dafür an Prüfung und Nachweis vorhalten – und warum die Gewindebeschichtung schon heute ohne PFAS auskommt.

Qualität

Geprüft, bevor es das Werk verlässt

Jedes Fitting durchläuft eine Dichtheitsprüfung. Die Fertigung ist nach ISO 9001 zertifiziert, die eingesetzten Werkstoffe sind für den Lebensmittelkontakt zugelassen und entsprechen den Anforderungen von FDA und CE.

  • Edelstahl 1.4301Lebensmittelecht, korrosionsbeständig, über Jahrzehnte im Umlauf einsetzbar.
  • Zertifikate auf Anfrage als PDFMit Gültigkeitsdatum, für Ihre Lieferantenakte.
  • ReinigungsfestAusgelegt für die üblichen Laugen-, Säure- und Dampfzyklen der Fassreinigung.
  • Gewindebeschichtung ohne PFASFreiwillig umgestellt und weit vor der Regulierung – PTFE-basierte Gleitbeschichtungen sind in der Branche noch verbreitet.

Die Gewindebeschichtung enthält keine PFAS

PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen. In der Presse heißen sie Ewigkeitschemikalien, weil sie in der Umwelt praktisch nicht abgebaut werden. Die Stoffgruppe ist groß: Nach der 2021 von der OECD abgestimmten Definition fallen mehrere tausend Substanzen darunter – und dazu gehören die Fluorpolymere, also auch PTFE, im Alltag als Teflon bekannt.

Genau da sitzt der Punkt, über den bei Fittings selten jemand spricht. Gewinde an Edelstahlbauteilen werden häufig beschichtet, damit sie beim Einschrauben nicht fressen und sich später wieder lösen lassen. Ein verbreitetes Mittel dafür sind PTFE-basierte Gleitbeschichtungen. Das ist branchenüblich und war jahrzehntelang unauffällig.

Bei Aobaosi ist die Gewindebeschichtung PFAS-frei. Nicht, weil eine Vorschrift es verlangt – für dieses Bauteil gibt es bislang keine –, sondern freiwillig und weit vor der Regulierung. Wir beschreiten damit neue Wege für eine nachhaltige Zukunft: Ein Bauteil, das zwanzig Jahre im Umlauf bleibt, sollte nicht von einer Entscheidung abhängen, die erst noch getroffen wird.

Was gilt, und was noch entschieden wird

VorgangStand
Beschränkungsvorschlag für die gesamte Stoffgruppe, eingereicht von Deutschland, Dänemark, den Niederlanden, Norwegen und Schwedenseit Januar 2023 im Verfahren
ECHA legt drei Optionen vor: Vollverbot mit 18 Monaten Übergang, sektorale Ausnahmen über 5 bis 13,5 Jahre, oder ein kontrolliertes ZulassungssystemAugust 2025, in Prüfung bei den Ausschüssen RAC und SEAC
Entscheidung der EU-Kommissionerwartet Ende 2026 bis Anfang 2027
Fluorpolymere wie PTFEim Anwendungsbereich; umfangreiche Ausnahmen werden diskutiert
PFOA und PFOS als Einzelstoffeüber die POP-Verordnung längst verboten
PFHxA, Verordnung (EU) 2024/2462, REACH Anhang XVII Eintrag 79in Kraft, Fristen ab 10. April und 10. Oktober 2026
PFAS-Grenzwerte im TrinkwasserEU-weit verbindlich seit 12. Januar 2026

Kein geltendes Verbot zwingt heute einen Fittinghersteller, auf eine PTFE-Gewindebeschichtung zu verzichten. Das ist der eigentliche Punkt. Wer erst umstellt, wenn er muss, stellt unter Zeitdruck um – mit einer Beschichtung, die er noch nicht über Jahre im Umlauf erprobt hat.

Warum das für eine Fassflotte zählt

Ein Keg läuft zwanzig Jahre und länger. Das Fitting, das heute eingebaut wird, ist in fünf Jahren noch im Umlauf – und dann in einem Rechtsrahmen, über den gerade jetzt entschieden wird. Wer eine Flotte aufbaut, kauft nicht nur ein Bauteil, sondern auch dessen Zukunft.

Dazu kommt die Praxis. Beim Aufarbeiten wird das Fitting aus- und wieder eingebaut, das Gewinde also mehrfach angefasst. Anschließend geht das Fass mit Lauge, Säure und Dampf durch die Reinigung, und zwar über hunderte Umläufe. Je weniger Chemie an dieser Schnittstelle sitzt, desto weniger Fragen muss man in zehn Jahren beantworten.

Woher diese Angaben stammen

  • Belegt: die Rechtslage in der Tabelle, mit Datum und Fundstelle.
  • Eigene Angabe: dass die Gewindebeschichtung der Aobaosi-Fittings PFAS-frei ist. Herstellererklärung für Ihre Lieferantenakte auf Anfrage.
  • Zu anderen Anbietern: Dass PTFE-basierte Gewindebeschichtungen in der Branche verbreitet sind, ist allgemein bekannt. Ob ein bestimmter Hersteller sie heute noch einsetzt, fragen Sie dort am besten direkt – und lassen es sich schriftlich geben.
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